Gedenkfeiern, Gottesdienste und Gedenksteine

 

 

„Verba volant, scripta manent“ – das Gesprochene verfliegt, das Geschriebene bleibt. Mit Gedenksteinen dokumentieren wir unsere Geschichte und sichern sie für die Nachwelt. Sie geben uns einen Ort der Erinnerung und Besinnung.

Der Gedenkstein am Waldfriedhof München wurde am 16. Mai 1994 in einem feierlichen Akt durch unseren Landsmann Monsignore Emmerich Vormittag eingeweiht. Die Donauschwabenkapelle und ein Chor begleiteten die Einweihung. Hier finden seitdem Gedenkfeiern statt, zuletzt am 14. Januar 2012 anläßlich der Deporation vieler Glogowatzer zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion im Jahre 1945.

 

“ZUM GEDENKEN AN DIE GEFALLENEN UND VERMISSTEN
1914-1918    +    1939-1945
AN DIE OPFER DER GEWALT
1945-1951
AN DIE TOTEN IN DER ALTEN UND NEUEN HEIMAT
DEN LEBENDEN ZUR MAHNUNG”

 

In Karlsfeld wurde 2004 ein weiterer Gedenkstein eingweiht, der auch für uns als Banater Schwaben und Donauschwaben steht:
“Unter den Wappen der einzelnen Heimatgebiete: „Ost- und Westpreußen“, „Pommern“, „Schlesien“, „Sudetenland“, „Donauschwaben“, „Siebenbürgen“. „Den deutschen Heimatvertriebenen als Dank für ihren Einsatz beim Aufbau unserer Gemeinde nach dem Zweiten Weltkrieg 1945. Karlsfeld 2004.“

Auch in der Übersicht der Gedenkstätten in Bayern (Seite 11) ist der Stein zu finden – einer Publikation des “Bund der Vertriebenen”.