Das Familienbuch der römisch-katholischen Pfarrgemeinde Glogowatz, 1770 – 2008

 

Das Familienbuch zeichnet ein genaues Bild der deutschen, römisch-katholischen Ortsbevölkerung der Gemeinde Glogowatz in den letzten 250 Jahren, mit allen verfügbaren Lebensdaten und verwandtschaftlichen Beziehungen.

Es zeigt seinen Lesern auch, welch große Gemeinschaft Glogowatz einst war und sollte somit zur Förderung des Gemeinschaftssinnes beitragen. Beim Lesen des Buches werden für manche Generationen Erinnerungen wach. Vor allem jüngere Generationen bekommen ein Bewusstsein für Lebensumstände und Schicksal der Glogowatzer.Das Familienbuch trägt dazu bei, die Namen und Lebensdaten der eigenen Vorfahren zu finden und mehr über seine Herkunft erfahren.

 

 ”Zehn intensive Arbeitsjahre haben sich gelohnt. Ein Familienbuch lebt weiter, solange es gepflegt und von Generation zu Generation weitergereicht wird.”

Aus dem Vorwort des Autors Erwin Kilzheimer

Kirchenbuchkopien – die Basis

Die Daten für das Familienbuch Glogowatz wurden in den Jahren 1998 bis 2008 gesammelt und bearbeitet. Als Vorlage für das nun vorliegende Ortsfamilienbuch dienten die Kirchenbuchkopien; denn ohne Kirchenbücher gäbe es bekanntlich kein Familienbuch. Die Seiten der Kirchenbücher von 1770 – 2008 wurden auf Mikrofilme und schlichte Fotofilme übertragen und mit Hilfe eines Mikrofilmlesegerätes wieder lesbar gemacht. Zur Erstellung unseres Ortsfamilienbuches wurde das Genealogie-Programm Gen_Plus verwendet. Die Nachforschungen waren sehr umfangreich, da auch die Kirchenbuchkopien der Nachbargemeinden herangezogen werden konnten, die in unterschiedlichem Umfang und verschiedener Qualität vorliegen.

Langwierige Quellensuche

Da die Quellenlage nicht immer befriedigend war, kann man in solchen Fällen nur von Zufallsfunden und nicht von gezielten Forschungsarbeiten sprechen. Deshalb rate ich allen Lesern, im Zweifelsfall die Originale einzusehen. Glücklicherweise konnte ich viele Daten aus den bereits veröffentlichten Banater Familienbüchern übernehmen. Erfreulich ist auch die gute Zusammenarbeit mit anderen Familienforscher, die Ihre Forschungsergebnisse freundlicherweise für die unsere Arbeit zur Verfügung gestellt haben.

Vergängliches Material und erschwerte Recherche

Die Schriften der ersten Jahrzehnte nach der Ansiedlung sind nur schwer lesbar. Abgesehen von der mangelhaften Bildung und Schreibgewandtheit des Ortspfarrers wurden die alten Kirchenbücher ja mit Tinte und Federkiel geschrieben. Das altertümlich hergestellte Papier ist inzwischen vergilbt, die Tinte verblasst. Aus diesem Grund musste ich viele Stunden damit verbringen, die alten Niederschriften zu entziffern, die anfangs in Latein, später in ungarischer und deutscher Sprache geführt wurden. Der Großteil der Glogowatzer Kirchenbücher ist im Arader Archiv gelagert. Nur die Matrikeln der letzten 100 Jahre wurden nicht beschlagnahmt und werden im Glogowatzer Pfarramt aufbewahrt.

Unterstützung und Zusammenarbeit – für unsere gemeinsamen Ziele 

Leider beinhalten die Glogowatzer Kirchenbücher in der Regel keine genauen Ortsangaben betreffend die Heimat und die Herkunftsorte der Ansiedler. Um so wertvoller sind die Beiträge zur Herkunftsforschung unserer Landsleute ALFRED FRÜHAUF, PAUL POSMAYER, JOSEF WALITSCHEK sen. und jun., sowie die unserer amerikanischen Forscherfreunde, die ihre Familiengeschichte erforschten und teilweise zu wertvollen Ergebnissen gelangt sind.

Danke an alle Mithelfenden

Ein herzlicher Dank gilt dem Seelsorger unserer Heimatpfarrei, Domherr FRANZ PETTLA, für die Erlaubnis, die Einträge der Glogowatzer Kirchenmatrikeln aus dem Pfarramt zu dokumentieren. Diese Arbeit wurde von JOSEF HAIDT durchgeführt. Ihm und allen Landsleuten, die meine jahrelange Arbeit helfend begleitet und somit zum guten Gelingen dieses Werkes beigetragen haben, gilt mein besonderer Dank. Stellvertretend für alle nenne ich an dieser Stelle, neben den bereits erwähnten, die Familienforscher GEORGE BRETTRÄGER, DAVID DREYER, ANNE LEPTICH, JOHANNES NEUMAYER und SUSAN WILLIAMS.

Das Familienbuch “lebt”

Bei so einer umfangreichen und anspruchsvollen Arbeit muss einmal ein Schlusspunkt gesetzt werden, sonst kommt sie niemals ans Ende und zu einem greifbaren Ergebnis. Trotz größter Sorgfalt kann ich nicht ausschließen, dass sich dennoch Fehler eingeschlichen haben könnten. Dafür bitte ich um Nachsicht. Freilich endet das Sammeln von Daten nicht mit der Publikation dieser Arbeit. Ein Familienbuch lebt weiter, solange es gepflegt und von Generation zu Generation weitergereicht wird. Ich hoffe, dass unser Ortsfamilienbuch vielen Nachkommen der Großgemeinde Glogowatz bei der Erstellung ihrer Ahnenlisten dienen wird. Ich wünsche allen Lesern und Benutzern viel Freude an der Beschäftigung mit dem Leben ihrer Vorfahren, die somit nicht in Vergessenheit geraten, sondern in unserer Erinnerung mit allen ihren Vorzügen und menschlichen Schwächen weiterleben werden.

Download: Inhaltsverzeichnis und Auszug aus dem Familienbuch

 

Tragen Sie zum Familienbuch der Glogowatzer bei

Falls es in den nächsten Jahren eine Neuauflage geben sollte, informieren wir rechtzeitig darüber. In der Zwischenzeit würden wir uns freuen, wenn Sie uns Ergebnisse aus eigenen Recherchen zu Ihrer Familie zur Verfügung stellen und dazu beitragen, die Lebensdaten der Glogowatzer für die zukünftigen Generationen zu bewahren. Ansprechpartner ist Erwin Kilzheimer [Link auf Kontakt], Autor des Familienbuchs.