Heimattage der Banater Schwaben 2014

Die Festrede am 7. Juni am Donauufer wurde in diesem Jahr von unserem Vorstandsmitglied Dennis Schmidt gehalten. Schmidt setzt vor allem das Motiv der Freiheit in den Vordergrund und spricht die Integration der Banater Schwaben in der deutschen Gesellschaft an.

Einige Auszüge aus der Rede:

“Manche werden sich Fragen: Wären unsere Dörfer aufgeblüht, wie Rosen, wenn wir im Banat geblieben wären? Wir können nur spekulieren. Aber was wir wissen sind zwei Punkte.

Zum einen, dass wir in der Mitte der Gesellschaft angekommen sind. Wir sind in Deutschland, unserer neuen Heimat, und wir sind Integriert. Wir sitzen in Gremien der Politik, in Kirchenräten, engagieren uns bei Kulturveranstaltungen und in Sportvereinen. Sehr  viele von uns bringen sich aktiv in das gesellschaftliche Leben ein – das ist etwas positives, Schönes und ein Beispiel für gelungene Integration!Natürlich haben wir Deutsche Wurzeln. Wir sind dennoch aus einem fremden Land hier her gekommen und haben trotz Schwierigkeiten und vereinzelter Abneigung eine neue Heimat gefunden. Nicht umsonst heißt es im Donauschwabenlied: Wir lieben die neuerwählte Heimat; denken der Alten in Treu!“ [...]

Aber solange wir alle 2 Jahre hierher kommen um unsren Ahnen zu gedenken und unser Brauchtum aufrecht zuhalten wird das nicht passieren! Und aus diesem Grund dreh ich mich jetzt etwas zu denTrachtenträger, die etwas im Schatten stehen.

Ihr seid der Stolz der Banater Schwaben:
Ihr, die noch unsere Mundart pflegt.
Ihr, die ihr so stolz unsere Trachten präsentiert.
Ihr, die kurzum unser Brauchtum am leben erhaltet.”

Die gesamte Rede können Sie sich hier ansehen: